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So bereitest du dich perfekt auf dein Vorstellungsgespräch vor

Kategorie: Vorstellungsgespräch

Das Vorstellungsgespräch. Es gibt eine Sache, bei der sich fast alle einig sind: es gibt Angenehmeres als Vorstellungsgespräche. Natürlich ist im ersten Moment die Freude groß, wenn die Einladung eintrifft.
Aber spätestens am Tag des Geschehens ist es vorbei mit der Freude und die Nerven melden sich zu Wort. Egal, wie groß das Unternehmen ist, egal um welchen Job es sich handelt. Ein Vorstellungsgespräch ist und bleibt immer eine herausfordernde Situation. 

Allerdings kann man durch eine gute Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch eine ganze Menge erreichen. Erstens erreichst du, dass du dich sicherer fühlst. Und automatisch wirst du sicherer auftreten.

Und zweitens merkt der Personaler des Unternehmens sehr genau, ob du dich vorbereitet hast oder nicht. Selbstsicheres Auftreten und Kompetenz - darauf kommt es bei einem Vorstellungsgespräch an. Mit guter Vorbereitung kannst du beides erreichen.

Lies also hier die 5 wichtigsten Schritte und Tipps, die dich perfekt auf dein Vorstellungsgespräch vorbereiten.

Schritt 1: Der Job, deine Unterlagen und du

Der erste Schritt ist allgemein bekannt und trotzdem nicht sehr beliebt. Denn zugegeben, das kostet ein bisschen Zeit und Recherchearbeit. Aber genau aus diesem Grund ist dieser Schritt auch so wichtig und steht in der Vorbereitung an erster Stelle. 

  • Der Job.

Meistens wird für Jobs nur die Stellenanzeige gelesen, eine Bewerbung inklusive Lebenslauf geschrieben und nach einer Einladung zum Vorstellungsgespräch auch direkt dorthin marschiert.

Grundregel Nummer 1 bei der Vorbereitung ist aber: kenne den Job! Was hat das Unternehmen für eine Unternehmenskultur? Hast du dir bei deiner Bewerbung Gedanken darum gemacht, welche Aufgaben genau auf dich zukommen?

Hier lohnt es sich zur Vorbereitung Tipps von Mitarbeitern einzuholen, das Unternehmen zu googeln und im besten Fall mit einer Person zu sprechen, die in einer ähnlichen Position eingestellt ist. Mit dieser Vorbereitung kann dich im Bewerbungsgespräch nichts mehr überraschen.

  • Du und deine Unterlagen

Der zweite Teil von Schritt 1 besteht darin, dein Wissen über den Job mit dir und deinen Kompetenzen zu verknüpfen. Und zwar so, dass du das auch erklären kannst. Du hast mit deiner Bewerbung wahrscheinlich auch einen Lebenslauf abgeschickt.

Hier lohnt es sich, bereits im Vorfeld als Vorbereitung die einzelnen Stationen in deinem Lebenslauf mit der angestrebten Position zu verbinden. So verdeutlichst du dem Personaler im Gespräch den roten Faden noch einmal, falls er ihn bei der formalen Bewerbung noch nicht gemerkt hat.
Aus diesem Grund ist ein gut strukturierter Lebenslauf ein wichtiges Merkmal jeder guten Bewerbung.

Schritt 2: Kleider machen Leute.

Wir sind uns alle einig, dass man zu einem Bewerbungsgespräch besser nicht in zerrissener Jeans und Knitterhemd erscheinen sollte. Außer natürlich, man zählt mit seinem Lebenslauf zu den Genies des Jahrhunderts. Für Otto-Normal-Bewerber dagegen gehört die Vorbereitung passender Klamotten auf jede To-Do-Liste vor dem Vorstellungsgespräch. 

Und so einfach das klingt, so schwer ist das in der Realität. Wie soll man sich klamottenmäßig vorbereiten, wenn man den Stil des Unternehmens nicht kennt? Oder wenn man Listen voller Tipps im Internet findet, nach denen man noch verwirrter ist, als vorher? Zu einer guten Vorbereitung gehört also auch, herauszufinden, was man denn so in dem angestrebten Unternehmen trägt. 

Und wenn deine Rechercheergebnisse versagen, dann lies hier zur Vorbereitung unsere Tipps zum Business oder Casual im Vorstellungsgespräch. Der Trick dabei ist simpel und erspart eine Menge Zeit und Nerven.

Schritt 3: Informiere dich über deinen Gesprächspartner

Jeder neigt dazu, Unbekanntem erst einmal mit Skepsis zu begegnen. Ein Bewerbungsgespräch vorbereiten, indem man seinen Gesprächspartner googelt, hilft dir, diesen natürlichen Reflex abzubauen. Dadurch kannst du dem Personaler im Vorstellungsgespräch offener begegnen. Außerdem vermittelst du deinem Gegenüber echtes Interesse. Und genau das ist es, was ein wirklich gutes Vorstellungsgespräch ausmacht. Wenn du außerdem zu der Kategorie der Fettnäpfchen-Magneten gehörst, kannst du durch Informationen über den Personaler alles gekonnt umschiffen, was auch nur entfernt danach aussieht. 

Wie aber kommst du an diese Informationen, ohne das Unternehmen Sherlock-Holmes-mäßig unter die Lupe nehmen zu müssen? Das Vorbereiten der anderen Schritte nimmt schließlich auch schon eine Menge Zeit in Anspruch. Lies dazu hier unsere Tipps, warum du deinen Gesprächspartner vor dem nächsten Bewerbungsgespräch googeln solltest.

Zur Jobbörse

Schritt 4: Fiese Fragen im Vorstellungsgespräch gut vorbereiten

Eins ist so sicher, wie das Amen in der Kirche: der Personaler wird dir bei deinen Bewerbungen für Jobs im Vorstellungsgespräch eine Menge Fragen stellen.

Das ist auch nur logisch und fair, weil er natürlich herausfinden möchte, ob du für den Job geeignet bist. Allerdings gibt es auch eine ganze Reihe von Fangfragen, bei denen eine Antwort nicht so einfach ist.

Folgende zwei Fragen werden in fast jedem Vorstellungsgespräch gestellt:

  1. Was sind Ihre Schwächen?
     
  2. Wie sieht ihr Gehaltswunsch aus?

Beide Fragen sind ohne Vorbereitung schwierig zu beantworten. Besonders die Frage nach den Schwächen ist kniffelig, da deine Bewerbung dadurch eine persönliche Note bekommt. Und die sollte natürlich möglichst gut ausfallen.

Deswegen ist es wichtig, Tipps für geschickte Antworten anzuschauen, wie du sie beispielsweise hier findest. Aber auch die Frage nach dem Gehaltswunsch ist nicht einfach. Selbst wenn du den besten Lebenslauf aller Zeiten hast, bedeutet das nicht, dass das Unternehmen auch die Mittel hat, die Position entsprechend zu bezahlen.

Es lohnt sich also zu überlegen, was dir der Job wert ist und hier ein paar Tipps abzustauben, wie hoch denn so ein Einstiegsgehalt bei deinem Lebenslauf sein darf.

Schritt 5: Plane die Anfahrt zum Vorstellungsgespräch

So simpel wie einfach und trotzdem immer wieder eine große Hürde beim Vorstellungsgespräch. Pünktlichkeit ist eine Tugend, das gilt besonders für Bewerber. Auch für die, deren Lebenslauf 10 Seiten füllt.

Hier eine kurze Auflistung, was bei der Anfahrt alles dazwischenkommen kann:

  • Der Klassiker: das Auto. Studenten- oder Berufseinsteigerkarren sind bekanntlich nicht die Zuverlässigsten. Und du kannst dir sicher sein, sie werden dich im Stich lassen, wenn du es am wenigsten vermutest. Ein Vorstellungsgespräch ist immer ein willkommener Anlass für dein liebenswertes Auto, den Geist aufzugeben.
     
  • Noch bekannter: die Deutsche Bahn. Gleisstörung, Streckensperrung oder Oma Ernas Hund hat sich auf die Gleise verirrt? Egal aus welchem Grund, auf die Pünktlichkeit der öffentlichen Verkehrsmittel solltest du dich bei deinem Vorstellungsgespräch definitiv nicht verlassen.
     
  • Dein Handy. Es wird genau in dem Fall einen leeren Akku haben, wenn du die Adresse des Unternehmens für dein Vorstellungsgespräch darauf gespeichert hast. Oder den Namen deines Gesprächspartners. Versprochen. Da hilft nur: zurück zu Stift und Zettel. 
     
  • Und Oma Erna natürlich. Unsere Mitmenschen haben ein besonders ausgeprägtes Gespür dafür, wenn wir es eilig haben. Dann muss noch schnell irgendein Reisepass gefunden werden oder der Hund hat mal wieder Nachbars Katze erlegt. Egal was, es kommt immer was dazwischen. Plane dir also immer genug Zeit ein, um für jeden Notfall gewappnet zu sein.
     

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Über die Autorin: Sofia Nelles ist waschechte Digital Native und Masterstudentin an der HAW Hamburg. Sie ist begeistert von fertigen To-Do-Listen, gutem Wetter in Hamburg und Out-of-the-Box Ideen.