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7 Tipps für den Berufseinstieg für Generation Z-ler

  • 06/04/2021

  • Category: Jobsuche

Wenn du dich zu der Generation Z zählen kannst, gehörst du zu einer besonderen Gruppe von Menschen. Denn hier geht es um die Personen, die zwischen 1994 und 2010 geboren worden. Damit bist du einer derjenigen, die eine Jahrtausendwende miterleben und beeinflussen. Das wirkt sich nicht nur auf deine Möglichkeiten und potentielle Jobs aus, sondern auch darauf, wie du dem Ganzen gegenüberstehst. Als digitaler Native hast du das Internet und all seine Vorzüge quasi mit der Muttermilch aufgesogen. Deswegen hast du Zugang zu allen Informationen, die du brauchst, um deinen Weg in der Arbeitswelt zu gehen.

vier Junge Menschen, die von hinten zu sehen sind, schauen sich die Skyline bei Sonnenuntergang an

Anders als deine Vorgänger setzt du dabei nicht einerseits auf das Streben nach Karriere und Sicherheit oder Andererseits auf die Selbstverwirklichung im Job: Bei dir geht es darum, dass alles miteinander zu verbinden. Das Optimum muss gefunden werden: Dabei bedeutet Feierabend auch Feierabend und trotzdem soll der Job so spannend sein, dass du am liebsten dableiben würdest. Vielleicht hast du auch schon gemerkt, dass diese Vorstellung ganz schön weit oben angesetzt ist. Genau aus diesem Grund ist es für Generation Z manchmal gar nicht so einfach, beim Berufseinstieg gute Erfahrungen zu machen. Hier findest du deswegen die wichtigsten Tipps, mit denen du Schwierigkeiten verstehst und Lösungen findest, die dir helfen, deinen Weg zu finden. Viel Erfolg!

#1 Job für die Ewigkeit: Oder doch nicht?

Sicherheit spielt eine Rolle. Was nützt der beste Job, wenn du jedes Mal nach sechs Monaten überlegen musst, wie es weitergeht, weil deine befristete Stelle nach einem Jahr ausläuft? Andererseits: Dich auf 40 Jahre festzulegen, ist auch keine Option. Mit genau diesem Spannungsfeld hat deine Generation mehr zu kämpfen, als alle davor, denn der Arbeitsmarkt wird immer mehr durch vor allem eins geprägt: Wandel. Was heute noch gesucht wird, wie die berühmte Nadel im Heuhaufen, kann morgen schon Schnee von gestern sein. Für dich bedeutet das konkret beim Berufseinstieg: Eine Festanstellung für die nächsten 10 Jahre hört sich gut an, sollte aber kein Auswahlkriterium sein. Das kann sich nämlich ganz schnell ändern.

#2 Blick nach vorne: Lernen ist besser, als wissen

Du hast einen hervorragenden Abschluss hingelegt, Praktika in Unternehmen gemacht, die Vorreiter in deiner Branche sind und zusätzlich jede Fachzeitschrift verschlungen, die du finden konntest? Damit bringst du als Berufseinsteiger wahrscheinlich mehr Wissen mit, als 90% der anderen Kandidaten. Und trotzdem ist in Generation Z alles anders, denn statt auf Wissen, wird auf Lernbereitschaft gesetzt. Du kannst daher auch mit einigen Defiziten ins Vorstellungsgespräch eingeladen werden, wichtig ist hier nur eins: Zeig deine Fähigkeit, dich anzupassen und dazu zu lernen. Ganz im Sinne des stetigen Wandels ist diese Qualifikation wertvoller, als sämtliche Abschlüsse.

eine Gruppe junger Menschen verbringt draußen, bei Sonnenuntergang Zeit miteinander

#3 Der Weg ist das Ziel: Weg mit den schnurgeraden Lebensläufen!

Was macht denn diese Lücke in Ihrem Lebenslauf? Während noch vor zwei Jahrzehnten dieser Satz bei jeglichen Bewerbern Herzrasen verursacht hat, kannst du heute eine tolle Story aus dem Hut zaubern und damit auch noch punkten. Lücken sind cool – Streber immer weniger. Und das weiß auch jeder Personaler, der wirklich gute Leute für seine Jobs sucht. Statt dich als auf deine schnurgerade Karriere zu fokussieren, sind Schlenker nun durchaus erlaubt. Sogar gewünscht!

#4 Lass dich finden: Online-Networking nutzen

Als Digital Native kannst du dir beim Gedanken an Stellenanzeigen in Papierform das Lachen kaum noch verkneifen. Aber kannst du dir vorstellen, dass in ein paar Jahrzehnten das Thema Stellenanzeigen generell vom Tisch ist? Immer mehr Unternehmen verzichten auf diesen langwierigen Prozess, sondern lassen Headhunter geeignete Bewerber gezielt ansprechen. Das bedeutet, dass dir ohne eine gute Selbstpräsentation in den passenden sozialen Netzwerken viele gute Jobs durch die Finger gleiten könnten.

Es lohnt sich daher, schon früh auf diesen Trend zu reagieren und deine arbeitstechnische soziale Präsenz dementsprechend anzupassen. Gerade Netzwerke wie XING und LinkedIn bieten immer mehr Tools an, um sich und seine Fähigkeiten zu präsentieren. Das solltest du nutzen!

#5 Bewerbung 2.0: Per Empfehlung in den Job

Weg von den Stellenbeschreibungen geht noch einen Schritt weiter. Statt dich mit Papierbergen auseinanderzusetzen und Anschreiben zu verfassen, die einmal und nie wieder gelesen werden: Wie wäre es, ohne alle diese Mühe in einem Traumjob zu landen? Das ist tatsächlich möglich. Experten beschreiben seit Jahren den Trend, offene Stellen durch Empfehlungen zu besetzen.

Voraussetzung, um durch eine solche Strategie beim Berufseinstieg erfolgreich zu sein, ist natürlich ein solides Netzwerk von Kontakten in deiner Branche. Jobmessen, Fachmessen, Tagungen: Das alles ist langfristig die Mühe wert. Aber auch digitale Veranstaltungen, Kontaktaufnahme mit wichtigen Personen und Kontaktpflege können dich beim Berufseinstieg nach vorne bringen.

#6 Digital Native: Auch bei der Jobsuche?

Generation Z hat das Internet verstanden, wie keine andere Generation davor. Und genau aus diesem Grund solltest du es auch für deine Zwecke nutzen. Lange Nachmittage damit zu verbringen, nach passenden Jobs zu suchen, ist lange vorbei: Indem du Plattformen wie Stepstone, XING oder LinkedIn mit deinen Informationen versorgst, werden dir die passenden Jobangebote frei Haus geliefert. Und noch einen Vorteil hat das Ganze: Du kannst Unterlagen zusammenstellen, die du bei Interesse einfach mit einem Mausklick absenden kannst. Auch von unterwegs aus. So gehören langwierige und anstrengende Bewerbungsprozesse der Vergangenheit an.

junges Mädchen steht lächelnd bei Sonnenuntergang auf dem Parkdach

#7 Vorstellungsgespräch: Generation Z tickt anders

Nervosität vor dem Bewerbungsgespräch, um jeden Preis überzeugen wollen, bloß keine falschen Fragen stellen: Das alles sind Probleme, die du als Generation Z getrost beiseite legen darfst. Da in wenigen Jahren Millionen Arbeitnehmer in Rente gehen werden, berechnen Experten einen Fachkräftemangel in Millionenhöhe. Und somit hast du als Nachwuchsfachkraft einen Trumpf im Ärmel. Mit diesem Wissen im Hinterkopf lässt es sich selbstbewusster an die Türe klopfen. Du darfst dir also genau anschauen, wo du berufstechnisch landen willst. Lass dir Zeit und schau dich um. So findest du garantiert den richtigen Job  – egal, ob für die Ewigkeit oder erstmal die nächsten zwei Jahre.